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Die Kirche von
Bannwil Wann das Christentum in Bannwil Eingang gefunden hat, ist nicht bekannt. Da die Kirche "Maria und Erzengel Michael" geweiht war, vermutet man, dass sie etwa zwischen dem fünften und achten Jahrhundert erbaut wurde. Die erste, hölzerne Kirche ist wahrscheinlich einmal abgebrannt, denn unter dem heutigen Kirchenboden befindet sich eine ca. 20 cm. dicke Brandschicht. Wann der Grundstein zur heutigen Kirche gelegt wurde ist nicht bekannt, man kann lediglich sagen, dass die Kirche mehr als 700 Jahre alt ist, da in den Urkunden nie von einem Neubau, sondern nur von Renovationen die Rede war. Die erste Erwähnung steht in einer päpstlichen Steuerrechnung aus den Jahren 1302 1304.Die schöne Kirche eignet sich heute auch hervorragend für Hochzeiten und Taufen.
Grösster Findling im Berner Mittelland Der Findling rutschte
im Juli 1971 aus seiner ursprünglichen Lage im Findlingshorizont, wobei die Anwohner
vorerst ein Erdbeben verspürt zu haben glaubten. Und in der Tat ist die erschütternde
Ursache ein Gesteinsblock von ganz ungewöhnlichen Ausmassen. Die Länge des
schiffähnlichen Kolosses beträgt 15 Meter, eingerechnet der bugartige Vorbau von 2
Meter, die Breite 5,6-7 Meter, die Höhe gegen 4 Meter. So resultiert ein Volumen von 330m3.
Damit dürfte es sich, nach einer ersten Durchsicht der Literatur, um den grössten
Erratiker des Berner Mittellandes handeln.
Der Rhonegletscher
im Oberaargau Immer wieder staunt der
Laie, dass in unser Aaregebiet der Rhonegletscher vorstiess. Der gewaltig entwickelte
Rhonegletscher teilt sich beim Ausgang aus den Alpen im Genferseerau, der südliche Eisarm
floss weiter rhoneabwärts, der nördliche ins Mittelland. Dieser nahm auch den
Aaregletscher auf. Der Gletscher reichte gerade bis in unser Gebiet und Lagerte im
Bereiche von Solothurn Wiedlisbach Wangen Oberbipp Bannwil
Bützberg Thunstetten Riedtwil einen
ganzen Schwarm von Moränen ab.
Ausführlichere
Berichte über die Bannwiler Kirche sowie über die Geschichte des Findlings sind im
Bannwiler-Buch nachzulesen.
Die Vogelraupfi-Insel, Bannwil(steht unter Naturschutz)
Ein Vogelparadies mit Bruten von Kiebitz, Flussregenpfeiffer und Eisvogel
Foto: Markus Friedli sen. (vom Gleitschirm aus)
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